Der von Oskar Tanaka erdachte Film “Gorgonzola” wurde anlässlich einer Bewerbung erstellt, die angesichts unserer überdurchschnittlichen Schauspielkünste und qualitativen Umsetzung offensichtlich angenommen werden musste. Meine Aufgaben lagen dabei sowohl vor- als auch hinter der Kamera. Vor der Kamera habe ich die Passantin an der Bushaltestelle gespielt, hinter der Kamera war ich für den Ton zuständig. Gerade ersteres war eine echte Anstrengung für meine Gesichtsmuskulatur… Das an einem Tag gefilmte Projekt spielt sich an vier verschieden Drehorten ab, was gerade für die Bushaltestelle einen gewissen organisatorischen Aufwand mit sich bringt. Denn an der Bushaltestelle sollte es aus Tongründen einerseits nicht zu laut sein, andererseits fahren an ruhigen Bushaltestellen nicht so oft Busse, die wir ja auch für unseren Film gebraucht haben. Doch mit einem guten Team und ein wenig Ortskenntnis ist das schnell behoben. Am Ende waren wir sogar früher fertig als geplant und hatten dabei noch Zeit für eine ausgedehnte Mittagspause.